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SPD ist erfreut: Gründung des Medizinischen Versorgungszentrums Bad Bramstedt ist beschlossen – Start zum 1.1.2021 am Bl

Veröffentlicht am 23.06.2020, 21:34 Uhr     Druckversion

Bad Bramstedt. Die Stadtverordnetenversammlung hat nach monatelangen Beratungen am Montagabend beschlossen, eine gemeinnützige Betreibergesellschaft - die MVZ der Stadt Bad Bramstedt gGmbH - zu gründen für den Betrieb eines Medizinischen Versorgungszentrums der Stadt Bad Bramstedt. 

Damit wird das Ärztezentrum Realität werden. Die Stadt muss dafür deutlich über eine Million Euro in die Hand nehmen. In der Stadtverordnetenversammlung fand die Gründung des MVZ breite Zustimmung trotz einiger Gegenstimmen.

Manfred Spies, Vorsitzender des Sozialausschusses: „Die hausärztliche Versorgung steht bei Bad Bramstedts Bürgerinnen und Bürgern ganz oben auf der Wunschliste. Ich bin daher sehr froh, dass wir jetzt die erforderlichen Maßnahmen beschlossen haben. Besonderer Dank gilt unser Bürgermeisterin Verena Jeske und der uns beratenden Ärztegenossenschaft, die beide mit viel Einsatz und Energie diesen Weg geebnet haben.“

Spies bedauert, dass während der Planungsphase noch zwei Sitze nicht wieder besetzt werden konnten. Das mache aber besonders deutlich wie wichtig es sei, dieses Thema in städtische Hände zu nehmen. Nur so sei zu verhindern, dass nicht auch noch die vorhandenen Hausarztsitze dem Ort verloren gehen. Mit dem MVZ werde die Basis geschaffen, ärztlichen Nachwuchs nach Bad Bramstedt zu holen.

Die Eröffnung des Medizinischen Versorgungszentrums mit zunächst vier Hausarztpraxen ist zum 1. Januar 2021 in den Räumen der VR-Bank am Bleeck vorgesehen. 

Die Berichterstattung über die Gründung dieses Zentrums hat auch die Aufmerksamkeit anderer Ärzte geweckt. So wird in die Räumlichkeiten nach gegenwärtigem Stand auch ein Neurologe einziehen und das fachärztliche Angebot in Bad Bramstedt sogleich erweitern.

Parallel laufen die Planungen für den Neubau eines größeren Ärztezentrums am Lohstücker Weg gegenüber der Amtsverwaltung Bad Bramstedt Land. Dorthin soll das MVZ nach Fertigstellung umziehen. Zudem wollen sich dort zahlreiche weitere Praxen und andere Angebote aus dem medizinischen und sozialen Bereich niederlassen. 

Das durchgeführte Interessenbekundungsverfahren erbrachte bislang Rückmeldungen von 18 weiteren potentiellen Nutzern. Bürgermeisterin  Verena Jeske berichtete: „Diese Zahl hat selbst die erfahrenen Planer der Ärztegenossenschaft überrascht und zeigt, wie attraktiv das Vorhaben ist, das wir da auf den Weg bringen. Bad Bramstedt und seine Bürgerinnen und Bürger werden davon profitieren und ich freue mich sehr, dass die Kommunalpolitik diese Planungen die ganze Zeit begleitet und jetzt diese Beschlüsse gefasst hat.“

Homepage: SPD Bad Bramstedt