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+++ Zum Thema Kindergartenneubau in Silberstedt+++

Veröffentlicht am 30.07.2019, 18:39 Uhr     Druckversion

Der Beschluss der Silberstedter Gemeindevertretung den Kindergarten 'Hollerbusch' neu zu bauen, sorgt derzeit für Diskussionsbedarf. Besonders die Wählergemeinschaft Silberstedt kritisiert die Entscheidung und polemisiert in einem Flugblatt gegen diejenigen, die dem Projekt zustimmten. Die SPD Silberstedt sieht sich daher gezwungen nocheinmal Stellung zu beziehen.

In der Sitzung der Gemeindevertretung Silberstedt am 27.06.2019 wurde unter anderem über die notwendige Erweiterung der KiTa Hollerbusch diskutiert und abgestimmt. Die zwei Alternativen, über die es zu sprechen und abzustimmen galt, waren ein eigenständiger Neubau oder ein weiterer Anbau an das bestehende Gebäude. Am Abschluss der Diskussion stand das Ergebnis mit 6:4 für einen Neubau. Nachzulesen ist der Ablauf der Sitzung hier.

Auch die 2 anwesenden SPD-Gemeindevertreter stimmten an diesem Abend für einen Neubau des Kindergartens. Unser dritter Gemeindevertreter, der sich zu dieser Zeit im Urlaub befand, hatte sich bereits im Kindergartenausschuss für einen Neubau ausgesprochen.

Die Entscheidung für den Neubau trafen unsere Gemeindevertreter aus triftigen Gründen: Für das Kindergartengebäude im Süderende wäre es bereits der dritte Anbau und damit definitiv der Letzte. Mit Blick auf die bauliche Planung eines vernünftigen Betriebsablaufes einer pädagogischen Einrichtung, hieße dies eher fauler Kompromiss statt echter Wertschätzung für Personal und Kinder. Dies heißt aber auch, dass damit die Grenzen der Kapazitäten endgültig erreicht sind. Gerade mit Blick auf die wachsende Zahl an Neubauten und zu erwartenden Neuerschließungen wäre dies eine zu kurz gedachte Alternative. Eine zukunftsgerichtete Erweiterung unserer KiTa kann für uns somit nur ein Neubau sein. Diese Chance besteht jetzt!

Die nun laut werdende Kritik an der Entscheidung durch die Wählergemeinschaft, wird von uns wahrgenommen und kritisch beurteilt: Die etwa doppelten Investitionskosten (Anbau ca. 2,6 Mio./Neubau ca. 4 Mio.) stehen für uns in keinem Verhältnis zu dem Mehrwert an Qualität und Flexibilität, die eine Neubaulösung bietet. Eine lange Bauzeit und somit längere Übergangslösung in Containern, ließe sich zwar durch einen Anbau vermeiden, doch auch dies ist für uns mit Blick auf die oben genannten Argumente zu kurz gedacht. Weiterer Kritikpunkt ist die nicht vorhandene Zuwegung zum Grundstück und dessen Erschließung. Auch dieses Argument scheint für uns zu fadenscheinig, als dass wir ihn als wirklichen Ausschlussgrund einer Neubaulösung sehen könnten – das ist lösbar!

Zu guter Letzt die Nachnutzung: Hier kritisiert die WGS, dass die Nachnutzung des bestehenden Gebäudes nicht vorhanden sei und mit „erheblichen“ Folgekosten verbunden sei. Ein solches Konzept wird derzeit bereits erarbeitet und sieht eine mögliche Nachnutzung durch die Vereine und das Familienzentrum vor. Mit seiner Lage in der Nähe zum Schul- und Sportzentrum, sowie dem neuen MVZ, wäre es ein idealer Ort, der als Bildungs- und Freizeitstätte, Bürger- und Kulturcafé und somit als Mittelpunkt unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens im Ort entstehen könnte. Für uns Sozialdemokraten eine Idee, die einige Mehrkosten für einen Umbau rechtfertigt – das sollten uns unsere Vereine und unsere Dorfgemeinschaft wert sein!

Mit Blick auf die Verantwortung für eine gute Bildung für alle Kinder von der Krippe an, bleibt die SPD dabei, dass nur ein Neubau geeignet ist, diesem Anspruch im Zentralort Silberstedt langfristig gerecht zu werden.

Homepage: SPD-Silberstedt


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