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Rezension: Mikael Niemi - Populärmusik aus Vittula

Veröffentlicht am 11.08.2013, 21:24 Uhr     Druckversion

Cover: Populärmusik

2002 erschien erstmals in deutscher Sprache dieser Roman von Mikael Niemi, Jahrgang 1959, der bis dahin Gedichte und Kinder- und Jugendliteratur veröffentlicht hatte. Insofern ist „Populärmusik aus Vittula“ ein guter Übergang, schließlich geht es um das Aufwachsen von Matti und seinem Freund Niila in einem Dorf in Nordschweden, nahe der finnischen Grenze.

Beide erleben alles, was man so in einem nordschwedischen Dorf zu erleben hat, und wo das nicht spannend genug ist, nehmen sie die Phantasie zur Hilfe.

Diese Ausflüge ins Phantastische passieren ganz unvermittelt, wenn etwa Matti in den Schuppen des Hausmeisters einbricht, sich im Ofen versteckt und dann Jahre in diesem Ofen zubringt. An irgendeiner Stelle erfolgte der Sprung in die Phantasie des Ich-Erzählers. Mehr Lesevergnügen bereiteten mir die Passagen, in denen mit radikaler Sprache die Problematik einer an einer vereisten Steinplatte festgefrorenen Zunge geschildert wird  oder der wissenschaftliche Test geschildert wird, anhand dessen die jungen Grundschüler in zwei Leistungsklassen geteilt wurden („Zuerst musste alle an die Tafel gehen und ihren Namen aufschreiben. Einige konnten es, andere nicht“).

Der Titel des Buches ergibt sich aus dem Umstand, dass Matti und Niila eine Band aufmachen, erst mit virtuellen Instrumenten, später mit echten und der Unterstützung eines Musiklehrers. („Anfangs diskutierte ich oft mit Niila, ob unsere Rockband als knapsu angesehen werden könnte. Das Wort ist tornedalfinnisch und bedeutet weibisch, also etwas, was nur Frauen machen. Man kann sagen, dass die männliche Rolle in Tornedalen in erster Linie einem Punkt beruhte. Nicht knapsu zu sein.“)

Homepage: Martin Habersaat, MdL


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