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PM und Stellungsnahme zu Frei.Wild

Veröffentlicht am 23.04.2012, 11:13 Uhr     Druckversion

Eine innerverbandlich ausführlich diskutierte Stellungsnahme zu Frei.Wild in Pahlen und unserem Engagement gegen Grauzonenmusik
Die Jusos Dithmarschen haben am Dienstag, den 13.03 um 19:00 Uhr im Bornholdt in Meldorf, als tragendes Mitglied im Frei.Geist-Bündnis, eine Veranstaltung zum Thema „ Rechte Lebenswelten in Punk, OI und Deutschrock“ mit Frank Metzger organisiert, zur der 73 Menschen aller Altersklassen gekommen sind. Die Veranstaltung wurde von der Rosa Luxemburg Stiftung SH finanziert.

Hanna Pöschel begrüßte alle Teilnehmenden herzlich und erteilte dann dem Referenten vom apabiz (Antifaschistischen Pressearchiv- und Bildungszentrum e.V.) das Wort.
Der Vortrag, der auch vom offenen Kanal mitgeschnitten wurde, behandelte nicht nur die Band Frei.Wild, sondern umfasste das ganze Spektrum von rechter und rechtsoffener Musik sowie ihre Funktion. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Band Frei.Wild und auf die Vergangenheit des Sängers Phillip Burger in einer Naziband und bis 2008 in der rechtspopulistischen Partei "die Freiheitlichen" gelegt.

Danach wurde lebhaft diskutiert, pro und contra Argumente für und gegen die Rechtsoffenheit der Band ausgetauscht, und insbesondere über den Sinn oder Unsinn der von Frei.Geist angekündigten Demonstration am Tag des Konzerts debattiert. „Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und hat gezeigt, dass es besser ist, mit- als übereinander zu reden; außerdem, dass sich unser Engagement nicht gegen die Band, sondern gegen die Grauzone und die Ausgrenzung von Menschen richtet. Diese Konstruktivität war allerdings wohl zu spröde für die Presse, da in der DLZ bis zum heutigen Tag, trotz der Teilnahme eines Reporters, kein Artikel zu der Infoveranstaltung erschienen ist.“ so der Kreisvorsitzende der Jusos Dithmarschen, Patrick Lange.

Am 24.03 stand dann der Konzerttag an, und die Jusos Dithmarschen versammelten sich mit engagierten AntifaschistInnen und anderen Interessierten um 16 Uhr beim Bahnhof und fuhren per Autokorso nach Pahlen. Von 16:30 bis 17:00 sind wir ca. angekommen und wurden, nachdem wir Flaggen und Transpis entrollt hatten, von der Polizei zum Kundgebungsort geleitet.

Die versammelten AntifaschistInnen wurden bei der Ausübung ihres Rederechts von den versammelten Fans niedergeschrien und die Resonanz auf eine Verteilaktion von Aufklebern gegen Nazis war sehr ambivalent. Von guten Gesprächen über das Thema „Grauzonenmusik“, dem Aufkleben unserer Aufkleber, und einer Solidarisierung mit uns bis zum Anzünden der Aufkleber (und weiteren Vorkommnissen, die wir in der verlinkten PDF schildern) war alles vertreten.

Einige AktivistInnen hatten die Gelegenheit, mit der Band zu diskutieren und eine Stellungsnahme zu verfassen, die von der Band während des Konzerts verlesen wurde. „ Mit diesem Statement konnten wir Jusos unser Engagement gegen Menschenfeindlichkeit deutlich machen.“ So die stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos, Merle Stöver.

Außerdem findet ihr hier:

Die von Jusos und Grüner Jugend formulierte Stellungsnahme die dankenswerterweise von Philipp Burger auf dem Konzert verlesen wurde

Einzelne Erlebnisse von KundgebungsteilnehmerInnen in Pahlen

Einen sehr detaillierten und sehr spannenden Erlebnisbericht von einem Genossen

Homepage: Jusos Dithmarschen


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